Der private Immobilienkauf - so leicht wie gedacht?

 

 

Die wichtigsten Schritte auf dem Weg zu Ihrem gelungenen Immobilienverkauf

Bei der Veräußerung einer Immobilie geht es meist um viel Geld. So wie einem Laien bei der Beilegung eines Rechtstreits das nötige Wissen fehlt, können auch Privatverkäufern aus Unkenntnis bzw. Ahnungslosigkeit Fehler unterlaufen, die sie möglicherweise am Ende teuer zu stehen kommen. Was also sollten Sie u. a. beachten, damit der Verkaufsprozess einwandfrei, reibungslos und lukrativ verläuft?

Eine erste große Hürde stellt die Ermittlung des realistischen Marktwertes Ihres Hauses bzw. Ihrer Wohnung dar. Die falsche Einschätzung kann den erfolgreichen Verkauf immens erschweren - wenn nicht sogar verhindern. Setzen Sie den Kaufpreis zu hoch an, findet sich kaum ein potentieller Käufer, die Zeit bis zum Verkauf verlängert sich unnötig. Wenn Sie dann mit einer Kaufpreissenkung abkürzen wollen, mindert das den Eindruck Ihrer Immobilie, schnell wird diese als „Ladenhüter“ abgestempelt. Starten Sie mit einem zu niedrigen Wert, kann etwas mit Ihrer Immobilie nicht stimmen - so zumindest denken die Interessenten.

Berücksichtigen Sie deshalb bitte nicht nur die vielfältigen Faktoren wie z. B. Lage und Umfeld, Zustand, Baujahr, Größe, Besonderheiten u. v. m., sondern auch und gerade die aktuelle Marktsituation: Welche vergleichbaren Immobilien werden derzeit angeboten und zu welchem
Preis?

Gut präpariert ist halb verkauft

Noch vor der Anzeigenschaltung sollten Sie alle notwendigen Unterlagen parat haben - zur Absicherung beider Vertragsparteien. Und: Nur Vorgezeigtes überzeugt Ihre Interessenten. Wenn Sie wichtige Nachweise nur nachreichen können, wirken Sie unvorbereitet und lassen Fragen offen. Da springt dann schon mal der eine oder andere ab. Zu den relevantesten Dokumenten zählen:

 

  • ein aussagekräftiger Grundriss: Sollten Sie nur im Besitz veralteter Grundrisse sein, die schwer erkennbar und nicht auf dem neuesten Stand sind, lassen Sie sich professionelle anfertigen. Mit 3-D-Ansichten und Möblierungen machen Sie es Ihren Interessenten darüber hinaus leicht, sich gedanklich in Ihrer Immobilie einzurichten.

  • der Energieausweis: Er ist Pflicht und muss dem potenziellen Käufer spätestens bei der Besichtigung vorgelegt werden, andernfalls kann Ihnen ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro drohen. Haben Sie keinen Energieausweis, sollten Sie ihn erstellen lassen.

  • der Grundbuchauszug: Er ist der „Personalausweis“ Ihrer Immobilie mit allen wichtigen Daten und beim Grundbuchamt erhältlich.

 

 

Weitere Unterlagen sind die Flur- oder Liegenschaftskarte (Katasteramt), eventuell die Bauakte mit Baugenehmigung, -beschreibung, -zeichnungen sowie Flächen- und Maßangaben (Stadt oder Gemeinde) und je nach Baujahr und Objekt der Bauvertrag, Nachweise über Denkmalschutzbestimmungen, Erbpachtverträge, Wartungsnachweise etc.

Kaufinteressenten finden und überzeugen

Die gängige Vermarktung findet über die bekannten Internetportale und auch in regionalen Printmedien mit Immobiliensparte statt. Darüber hinaus versetzt ein aussagekräftiges Exposé mit den oben erwähnten Grundrissen, professionellen Bildern und anschaulichen Texten Ihre Interessenten in die Lage, sich bereits in Ihrer Immobilie wohnen zu sehen. Schnappschüsse – gerade falsch belichtete und perspektivisch schiefe - sowie ein paar schnell geschriebene Worte sind kontraproduktiv für eine optimale Präsentation.

 

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