Eine Gewerbeimmobilie kann zu verschiedenen Zwecken verwendet werden. Gemeinsames Merkmal ist, dass die erworbene Fläche nicht als Wohnraum genutzt wird, sondern rein zu geschäftlichen Zwecken.

 

Beim Gewerbekauf unterscheidet man zwischen verschiedenen Gewerbeimmobilien wie Büroflächen, Einzel- oder Großhandelsflächen, Industrieflächen oder Landwirtschaftliche Flächen. Ein Gewerbe kann entweder frei oder vermietet veräußert werden. Gewerbeimmobilien auf Mietbasis sind in der Regel teurer, als eine reine Wohnung.

 

Der Gewerbemietvertrag gilt hierbei als Hauptgrundlage des Gewerbeimmobilienkaufs.

Mit Hilfe des Gewerbemietvertrag kann für den Verkäufer die Nachhaltigkeit der Mieteinnahmen eingeschätzt werden. Bei diesem Mietvertrag gestalten sich die vertraglichen Vereinbarungen wesentlich freier als in einem Mietvertrag über Wohnraum. Durch die Festlegung bestimmter Vertragslaufzeiten steigt der Wert der Gewerbeimmobilie. Häufig werden Vertragslaufzeiten von drei bis fünf Jahren vereinbart, manchmal auch bis zu 10 Jahren. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit, besteht auch häufig die Option zur Verlängerung des Vertrages.

Nur was im Vertrag festgehalten wird, hat auch Geltung. Daher sollte man sich schon im Vorfeld genau über die Immobilie informieren, um großen Ärger zu vermeiden.

 

Die optimale Lage Ihrer Immobilie

Die richtige Standortwahl ist beim Gewerbekauf ein entscheidender Faktor.

Einen landwirtschaftlicher Betrieb in einem Industriegebiet zu eröffnen, wäre einfach unpassend. Um Ihr Gewerbe ideal zu präsentieren, sollten auch benachbarte Unternehmen berücksichtigt werden. Die unmittelbare Umgebung sollte freundlich und einladend wirken, sowie über eine gut ausgebaute Infrastruktur verfügen, damit Ihr Gewerbe gut erreicht werden kann. Möglicherweise könnte eine Grundstücksanalyse hilfreich sein, bei der das Grundstück, genau unter die Lupe genommen und ein Gutachten erstellt wird.

 

Je nach Gewerbe sollte auch die Bodenbeschaffenheit des Grundstücks analysiert und geprüft werden, ob diese über besondere Eigenschaften verfügen muss. Altlasten stellen hierbei ein häufiges Problem dar. Umweltgefährdende Stoffe sollten direkt vor dem Kauf entfernt werden. Neben den eventuellen Bodenmängeln, sollten auch zusätzliche Kosten, wie notarielle Kosten, der Grundbucheintrag sowie die Grunderwerbssteuer mit eingeplant werden. Hierbei ist es sinnvoll etwa fünf bis acht Prozent des Kaufpreises mit einzukalkulieren.

Was auf dem Gewerbegrundstück gebaut werden kann, kann im Bebauungsplan oder in den örtlichen Regeln des Baugesetzbuches eingesehen werden.

 

Der Preis einer Gewerbeimmobilie richtet sich nach seinen Teilmärkten und den dazugehörigen Marktpreisen. Jeder Teilmarkt verfügt über spezialisierte Marktmittler, die Sie über alle nötigen Fachkenntnisse beraten können.

 

Ob Büro, Halle, Laden oder Garage – Wir helfen Ihnen die passende Gewerbeimmobilie zu finden.

Als erfahrener Immobilienmakler unterstützen wir Sie gern dabei den richtigen Standort und die passende Immobilie für Sie zu finden! Mit Hilfe einer umfassenden Analyse ist es möglich, das optimale Angebot für Ihr Gewerbe zu ermitteln.