Wie Sommer und Urlaub sparen helfen

Lange gemütliche Abende, weite Reisen, viel Licht und die Natur sprießt in vollen Zügen: Der Sommer ist nicht zufällig die liebste Jahreszeit vieler Menschen. Wenn man seine Vorzüge geschickt nutzt, wird er zudem auch zur Lieblingssaison für alle Sparfüchse und Effizienzmeister.

Die heiße Zeit kann zur regelrechten Saison der Effizienz werden - wenn man sie zu nutzen weiß

Bestimmte Spar-Geschenke der heißen Jahreszeit bekommt man dabei, ohne selbst aktiv zu werden. So fallen durch die generell höheren Temperatur automatisch die Heizkosten weg. Zu beachten ist eigentlich nur, dass einige Heizungstypen entweder komplett abgestellt oder manuell in einen sogenannten „Sommermodus" gebracht werden müssen.

Durch die Helligkeit bis in die späten Abendstunden hinein kann außerdem weitestgehend auf künstliche Beleuchtung verzichtet werden. Wer das Licht wirklich erst anschaltet, wenn es dunkel ist und beispielsweise beim gemütlichen Zusammensitzen im Garten auf Kerzen zurückgreift, kann das sommerliche Sparpotenzial noch weiter ausloten.

Saisonal-effiziente Gewohnheiten

Indem die eigene Lebensweise ein wenig an die warme Zeit angepasst wird, kann zusätzlich gespart werden. So empfiehlt sich für die heißen Tage statt des langen „Schmorens" in der Badewanne der kurze, kühle Sprung unter die Dusche. Das verringert nicht nur die Energiekosten, es ist auch angenehmer für Körper und Kreislauf. Zudem muss es in der Sommerhitze nicht jeden Tag ein warmes Gericht sein. Hin und wieder eine kalte und leichte Speise entlastet nicht nur den Organismus, sondern – durch den Verzicht aufs Kochen – auch den Geldbeutel. Wenn der Heiß-Hunger doch einmal kommt: Gelegentliche Grillabende verbinden warme Küche mit Stromersparnis.

Sparen durch In-Urlaub-Fahren

Wer hätte das gedacht? Macht man sich vor der Abreise ein paar Gedanken über die zurückbleibenden Stromverbraucher, geben Sie für Ihre Urlaubsfahrt nicht nur Geld aus, sondern bekommen durch Einsparung sogar etwas zurück. So sollten vor längeren Reisen alle (wirklich ALLE) Verbraucher vom Netz genommen werden. Also: Steckdosenleisten abschalten, Fernseher, Internetrouter, HiFi-Anlage, Computer etc. – alles rausziehen. Abschalten reicht hier oftmals nicht, da viele Geräte einen sogenannten stillen Stand-by-Modus besitzen. Sie verbrauchen also auch nach dem Ausschalten unbemerkt Strom – ohne Hinweise wie beispielsweise glühende Lämpchen.

Kühlschrank und -truhe werden während der Abwesenheit ebenfalls von der Stromversorgung getrennt. Da beide zu den hungrigsten Verbrauchern gehören, ist das nur allzu verständlich. Jedoch muss bei diesen Geräten darauf geachtet werden, dass Sie vor der Abreise ordnungsgemäß abgetaut werden und keine Feuchtigkeit in oder unter ihnen zurückbleibt. Außerdem müssen die Türen beider Küchengeräte unbedingt offengelassen werden, da sich während der langen Abwesenheit sonst Schimmel in ihrem Inneren bilden kann.

Quelle: www.sz-immo.de/ratgeber/energie/485_Wie-Sommer-und-Urlaub-sparen-helfen.html