So wird der Keller von der Mülldeponie zum Stauraumwunder

Schwankende Kistenstapel, bei denen keiner weiß, was überhaupt drinsteckt, Regale, die sich unter altem Gerümpel biegen - der Einfachheit halber nutzen viele Menschen den eigenen Keller gern als Rumpelkammer, wo alles landet, was in den Wohnräumen keinen Platz hat. Was aber tun, wenn der Platz irgendwann nicht mal mehr zum Umdrehen reicht?

Am Anfang gilt die Devise: Alles muss raus. Nur wer einmal alles ausräumt, bekommt überhaupt einen Überblick und kann entscheiden, was bleiben darf und künftig wie gelagert werden soll. Außerdem lässt sich dann prüfen, ob der Keller trocken ist oder sich irgendwo Feuchtigkeit oder gar Schimmel gebildet hat, der Schaden an den gelagerten Sachen verursachen kann.

Gut geplant ist besser eingeräumt. Deshalb sollte als nächstes überlegt werden, wo alles stehen soll. Große Möbel, Kleinkram, Winterklamotten - alles braucht seinen festen, leicht zugänglichen Platz. Regale, stapelbare Boxen mit genauer Beschriftung, Schubladen etc. helfen dabei, alles ordentlich zu sortieren.

Anschließend kommt die für viele Kellerbesitzer wohl größte Herausforderung: sich von überflüssigen Dingen zu trennen. Für die eigenen Augen hässliche Weihnachtsgeschenke von der lieben Verwandtschaft beispielsweise finden vielleicht woanders ein liebevolles neues Zuhause oder treten im schlimmsten Fall ihren letzten Gang in den Müll an.

Wenn dann nur noch die Sachen übrig sind, die wirklich im Keller gelagert werden sollen, kommt es unter Umständen auch auf die richtige Verpackung an. Kleidung oder andere Stoffe zum Beispiel sollten luftdicht in Folie oder Boxen verpackt werden. Beliebt und übersichtlich sind inzwischen auch mobile Schranksysteme speziell für den Keller.

Wer dann das neue Ordnungssystem auch künftig beibehält, hat statt einer chaotischen Rumpelkammer wertvollen Stauraum.

Quelle: Guter Rat