Eigentumswohnung zur Kapitalanlage - Tipps für den Erwerb einer Anlageimmobilie

Die Entscheidung, eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen, liegt gerade aus mehreren Gründen im Trend. Aufgrund der sehr niedrigen Zinsen versprechen klassische Kapitalanlagen derzeit keinen hohen Ertrag und auch Kredite sind zu attraktiven Konditionen zu bekommen. Außerdem spricht der boomende Immobilienmarkt in Dresden und anderen deutschen Großstädten für das Investment in eine Anlageimmobilie.

Durch den Erwerb einer Immobilie als Kapitalanlage lässt sich bei Beachtung einiger Kriterien ein langfristiges, zusätzliches Einkommen erzielen. Der Kauf ist insbesondere dann lohnenswert, wenn der Wert der Immobilie sowie die Miteinnahmen im Laufe der Zeit deutlich steigen und für den Erhalt des Objekts nur geringe Kosten anfallen. Obwohl die Anfangsrendite bei Anlageimmobilien in Gegenden mit boomenden Immobilienmarkt aufgrund des hohen Kaufpreises gering ausfallen kann, ist die Rendite aufgrund der positiven Entwicklung des Immobilienmarktes in der Region vielversprechend.

Die Rendite errechnet sich wie folgt: Zunächst wird der Ertragswert bestimmt, welcher aus dem Kaufpreis der Immobilie und den durchschnittlichen Kosten für Renovierung, Reparaturen sowie Verwaltung errechnet wird. Dem gegenüber gestellt werden nun die Mieteinnahmen sowie Steuervorteile für einen bestimmten Zeitraum. Entscheidend ist, sich in jedem Fall eine Modellrechnung zur Rendite der Anlageimmobilie vorlegen zu lassen und die Zahlen kritisch zu prüfen. Sie sollten im Hinterkopf behalten, dass bei Immobilien als Kapitalanlage ein Wertverlust, etwa weil eine Lage nicht mehr begehrt ist, möglich ist. Ein Risikofaktor ist außerdem, dass Kleinanleger oft den Großteil ihrer Ersparnisse in eine Immobilie investieren.  

Grundsätzlich kann bei einer Kapitalanlage zum Kauf zwischen verschiedenen Formen von Immobilien unterschieden werden. Aufgrund des hohen Grundstücksanteils von Einfamilien- und Doppelhäusern fällt die Rendite dort oft etwas niedriger aus. Das Grundstück kann beim Weiterverkauf ein Plus darstellen, denn dieses steigert den Wiederverkaufswert. Mehrfamilienhäuser versprechen eine höhere Rendite als einzelne Häuser oder auch Eigentumswohnungen, Risikofaktoren sind jedoch mögliche Leerstände oder schwierige Mieter. Falls es das Budget erlaubt, empfiehlt es sich gleich ein ganzes Wohnhaus zu kaufen. Im Gros der Fälle werden jedoch einzelne Wohnungen erworben und schließlich vermietet. Der Nachteil dabei: Die Verständigung mit der Eigentümergemeinschaft kann sich als problematisch erweisen. Deshalb werfen Sie vor dem Erwerb einer einzelnen Wohnung am besten einen Blick in die Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen.

Bei der Auswahl des richtigen Objekts gilt es, eine Vielzahl an Faktoren zu bedenken. Es empfiehlt sich, die Lage, die Ausstattung, die öffentliche Infrastruktur in der Umgebung sowie die Bausubstanz der Immobilie genau unter die Lupe nehmen und sich ihrer Attraktivität versichern. Achten Sie darauf, ob künftig ein hoher Sanierungsbedarf besteht, denn hier können hohe Kosten anfallen. Wichtige Gesichtspunkte beim Kapitalanlage kaufen sind außerdem die gegenwärtigen Mieter und ihr Mietverhalten – die bisherigen Mietverträge können wertvolle Hinweise liefern. Im Hinblick auf die Finanzierung der Anlageimmobilie ist es ratsam, Eigenkapital zu nutzen und Reserven einzuplanen, etwa wenn plötzlich Reparaturen anfallen. Auch eine passende Baufinanzierung ist wichtig. Gerade lohnt es sich, die niedrigen Kreditzinsen für einen möglichst langen Zeitraum festzuschreiben.

Beim Kauf einer Anlageimmobilie gibt es sehr viele Dinge zu beachten, daher empfiehlt es sich, einen Immobilienmakler zu beauftragen. Vereinbaren Sie doch heute schon einen persönlichen Termin mit uns. Dies ist telefonisch, aber auch online möglich. Nutzen Sie unser Kontaktformular, um sich zügig mit einem persönlichen Ansprechpartner in Verbindung setzen zu können.