Wohnungsmarkt Dresden

Der Wohnungsmarkt in Dresden

Der Dresdner Wohnungsmarkt ist ständig in Bewegung. Tausende neue Wohnungen werden gebaut - immer mehr ungenutzte Flächen verschwinden. Und auch der Zweitmarkt ist hart umkämpft. Auch wenn die ansteigenden Zinsen die Preisralley etwas bremsen, bleibt Dresden einer der beliebtesten Investment-Standorte in Deutschland.

Gleichzeitig zieht es jedoch immer mehr Menschen nach Dresden, der Immobilienmarkt boomt. 2015 haben in der Elbmetropole nahezu 6000 Immobilien im Wert von 1,96 Milliarden den Besitzer gewechselt. Damit wurde 2015 der höchste Geldumsatz seit dem Jahr 2000 erzielt, wie im Grundstücksmarktbericht der Stadt Dresden 2016 zu lesen ist. Auch die Entwicklung der Quadratmeterpreise kennt derzeit nur eine Richtung: nach oben. Laut der Prognose in der Postbank Studie „Wohnatlas 2017“ sollen die Immobilienpreise in Dresden bis 2030 pro Jahr um 1% ansteigen, insgesamt also um 14,95%. Somit können Wohnungs- und Hauseigentümer in den kommenden Jahren von einer Wertsteigerung ihrer Immobilie ausgehen.

Bereits in den letzten Jahren haben sich die Immobilienpreise beträchtlich erhöht: Lag der Preis einer Eigentumswohnung im Erstverkauf nach sanierter Umwandlung im Jahr 2008 noch bei rund 2350 Euro pro Quadratmeter, so belief er sich im Jahr 2015 bereits auf 3255 pro Quadratmeter. Ein Weiterkauf in der Neustadt in sehr guter Lage brach mit 5360 Euro den Rekord für den höchsten bisher registrierten Quadratmeterpreis. Die Gemarkungen mit dem meisten Umsatz waren die Neustadt und Striesen.

Auch im Dresdner Mietspiegel 2017 ist die Preisspirale nach oben deutlich bemerkbar: Im Zeitraum von zwei Jahren ist die Netto-Kaltmiete je Quadratmeter Wohnfläche im Durchschnitt von 5,70 Euro auf 6,09 Euro gestiegen. Das entspricht einer Steigerung von 6,8 Prozent. Diese Zahlen sind ein Indiz für die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt der Landeshauptstadt. Das sah vor einiger Zeit noch ganz anders aus: Ende der 1990er Jahre herrschte auf dem Wohnungsmarkt in Dresden noch ein deutliches Überangebot, im Jahr 1999 standen rund 20% der Wohnungen leer.

Heute dagegen ist die Nachfrage nach Wohnraum groß. Insbesondere die nach preiswerten Wohnungen, die mit einfacher Ausstattung mit durchschnittlich 4,45 Euro pro Quadratmeter zu Buche schlagen. Von ihnen gibt es jedoch immer weniger. Der Anteil an Wohnungen mit einem Preis bis 5,99 Euro pro Quadratmeter sank im Vergleich zum Jahr 2015 um  10,2 Prozentpunkte auf knapp 50%. In modernen Wohnungen mit hochwertiger Ausstattung belaufen sich die Mieten in Stadtteilen wie Blasewitz und Loschwitz durchschnittlich auf bis zu 8,50 Euro pro Quadratmeter.

Dass der Dresdner Immobilienmarkt boomt, zeigt sich auch im regen Baugeschehen in der Stadt. Ob nun in Striesen, am Postplatz oder in Mickten – an jedem dieser Orte werden Hunderte von Wohnungen errichtet. Das Gros der Bauprojekte wird direkt in der Innenstadt der Elbmetropole umgesetzt, der Fokus liegt dabei auf hochpreisigen Neubauten, in denen sich die Kaltmieten zwischen acht bis elf Euro bewegen. Ausgenommen der Inneren Altstadt gilt der Bereich der Innenstadt jedoch nicht als begehrteste Wohnlage in Dresden. Großer Beliebtheit erfreuen sich dagegen Stadtteile wie Striesen, der Weiße Hirsch und Blasewitz.

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